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Stapelmännchen – Produktbild
ab 5 J. · ★ 4,0

Stapelmännchen

Männchen mit einer Hand am schwankenden Turm einhaken und ohne Ruck loslassen – ein Spiel für Fingerspitzengefühl.

So spielt es sich

Ein graues Männchen steckt im Sockel, die bunten werden verteilt – zu viert je sieben einer Farbe. Reihum steckt, hängt oder klemmt man ein eigenes Männchen an den Turm: gerade, schief oder kopfüber, Hauptsache, es hängt frei in der Luft. Erlaubt ist nur eine Hand, die gestapelten Männchen darf man nicht festhalten. Fallen welche herunter, nimmt man alle zu sich, egal welcher Farbe. Wer sein letztes Männchen als Erster unterbringt, ohne dass etwas fällt, gewinnt.

Was es fördern kann

Im Zentrum steht die Hand: Das Männchen mit den Fingerspitzen führen, behutsam einhaken und ohne Ruck loslassen, während der Turm schwankt – das fordert Feinmotorik und Auge-Hand-Koordination. Dazu kommt das Gespür, wo eine Figur Halt findet und wie ihr Gewicht den Turm belastet: räumliches Denken. Den schwankenden Turm nicht zu stützen, verlangt, den Impuls zum Eingreifen zu bremsen. Wer Männchen zurücknehmen muss, übt, Rückschläge wegzustecken.

Feinmotorik & Handruhe●●●●●
Auge-Hand-Koordination●●●●●
Räumliches Denken●●●●●
Stimmen aus der Community: Ein Ravensburger-Klassiker aus dem Studio von Theo und Ora Coster, den Erfindern von „Wer ist es?“; die aktuelle Ausgabe hat vier neue Farben. Rezensionen loben den Spielspaß mit wenig Material und den schnellen Aufbau. Kritisiert werden Wartezeiten in größeren Runden und dass es kein Dauerbrenner ist.
Unser Tipp für Eltern: Mit Fünfjährigen zuerst gemeinsam ausprobieren, wo sich die Männchen einhaken lassen, und die Regel „nie zwei Männchen auf dieselbe Weise am selben Männchen“ anfangs weglassen.

Besonders geeignet für

  • Kinder ab 5 mit Freude am Bauen
  • Spielrunden zu zweit oder zu dritt
  • Auch allein spielbar, zum Üben der ruhigen Hand

Weniger geeignet für

  • Kinder, die in Viererrunden ungern warten
  • Wer ein Spiel für viele Wiederholungen sucht

Unser Fazit

Stapelmännchen lohnt sich für bauverliebte Kinder ab 5, besonders in kleinen Runden mit zwei oder drei Personen oder allein, um die ruhige Hand zu üben. Stark sind der Spaß mit wenig Material und der schnelle Aufbau. Grenzen setzen die Wartezeit in Viererrunden, die Kinder ungern aushalten, und der geringe Reiz bei häufigen Wiederholungen.

So gelingt der Einstieg

  • Vorab zeigen, dass nur eine Hand erlaubt ist und gestapelte Männchen nicht festgehalten werden dürfen.
  • Ausprobieren lassen, wie unterschiedlich Männchen halten: ob gerade, schräg oder verkehrt herum, sie müssen nur frei in der Luft hängen.
  • Die Verteilung richtet sich nach der Personenzahl: zu viert je sieben Männchen einer Farbe, zu dritt zusätzlich je zwei der vierten, zu zweit je vierzehn.

Im Detail

Varianten und Spielerzahl

Die aktuelle Ausgabe (Art.-Nr. 20854) ist laut Ravensburger neu gestaltet, hat vier neue Farben und enthält 29 Stapelmännchen und einen grauen Sockel. Laut Spielregel sind es je 7 Männchen in Grün, Blau, Orange und Pink sowie 1 graues, das mit einem Fuß im Sockel steckt. Man darf die Männchen stecken, hängen oder klemmen, gerade, schief oder kopfüber, Hauptsache in der Luft; erlaubt ist nur eine Hand, und gestapelte Männchen darf man nicht festhalten. Heruntergefallene Männchen nimmt zu sich, wer sie verursacht hat, egal welcher Farbe. Rezensionen zu früheren Ausgaben (1991, 1999, 2009) nennen als Material Kunststoff.

Was Rezensionen sagen

spieletest.at (Rezension 2011, Ausgabe 2009) nennt den schnellen Aufbau wichtig für jüngere Kinder und stellt Hand-Augen-Koordination und Fingermotorik in den Vordergrund. Als ideale Besetzung sieht die Rezension 2 bis 3 Personen, sonst warteten Kinder zu lange; Stapelmännchen sei kein Dauerbrenner, mache aber auch Erwachsenen Spaß. Eine spieletest.at-Rezension zur Ausgabe von 1999 (2007) nennt Spielspaß für Kinder ohne viel Material. Spielphase (Ausgabe 1991) fasst zusammen: „gute Unterhaltung mit einfachen Mitteln“. Die Konstruktionen seien meist recht stabil, Figuren könnten aber durch das Gewicht einsacken.

Im Vergleich

Stapelmännchen (ab 5, 1 bis 4 Personen, ca. 15 bis 20 Minuten) kann Feinmotorik fördern und lässt sich auch allein spielen. Packesel (ab 5, 2 bis 4 Personen, ca. 10 Minuten) fordert wie Stapelmännchen Feinmotorik und Handruhe sowie räumliches Denken; als dritten Schwerpunkt nennt der Katalog dort Frustrationstoleranz. Tier auf Tier (ab 4, 2 bis 4 Personen, ca. 15 Minuten) hat neben Feinmotorik auch Logik und Planen im Profil und verlangt wie Stapelmännchen Handruhe und räumliches Denken. Der Stapel braucht dort laut Katalog eine ebene Fläche, weshalb sich Tier auf Tier für unterwegs weniger eignet.

Quellen

Häufige Fragen

Ab welchem Alter eignet sich Stapelmännchen?

Stapelmännchen ist ab 5 Jahren angegeben. Bereit ist ein Kind, das ein Männchen mit den Fingerspitzen behutsam führt und ohne Ruck loslässt; wer in Viererrunden ungern wartet, tut sich schwerer.

Wie lange dauert eine Partie und wie viele können mitspielen?

Eine Partie dauert etwa 15 bis 20 Minuten. Es spielen 1 bis 4 Personen. Gegeneinander gewinnt, wer zuerst alle eigenen Männchen ohne Absturz loswird. Allein spielt man zum Üben.

Was kann Stapelmännchen fördern?

Stapelmännchen kann die Feinmotorik fördern. Das Männchen wird eingehakt und losgelassen, während der Turm schwankt, und dabei wächst das Gespür dafür, an welcher Stelle ein Männchen sicher hängt und was der Turm verträgt.

Wie viele sollten mitspielen?

Am besten klappt es laut Rezension mit zwei oder drei Personen, sonst warten Kinder zu lange. Allein spielen geht auch: Dann liegen alle Männchen bereit, und es zählt die ruhige Hand.

Förderprofil

Feinmotorik – ruhige Hand, Kraftdosierung und Geschick

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