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Tier auf Tier – Produktbild
ab 4 J. · ★ 4,2 · Tipp der Redaktion

Tier auf Tier

Krokodil trägt Schaf trägt Pinguin: Der Stapel-Klassiker für ruhige Hände und gutes Augenmaß.

So spielt es sich

Das Krokodil steht in der Tischmitte und bildet die Basis; jedes Kind stellt sieben verschiedene Holztiere vor sich auf. Reihum wird gewürfelt: Ein oder zwei Punkte heißen, ein oder zwei Tiere einhändig auf die Pyramide zu setzen. Drei weitere Symbole: Das Krokodil verbreitert die Stapelfläche, die Hand reicht ein eigenes Tier zum Stapeln an jemand anderen weiter, beim Fragezeichen wählen die anderen das Tier. Stürzen Tiere herunter, nimmt die stapelnde Person bis zu zwei zurück. Wer zuerst keine mehr hat, gewinnt.

Was es fördern kann

Weil jedes Tier anders geformt ist, muss man vor dem Loslassen einschätzen, wo es sicher aufliegt: Auflageflächen vergleichen, Lage und Drehung der Figur durchdenken, den Schwerpunkt abschätzen – das fordert räumliches Denken. Gestapelt wird mit nur einer Hand; Handruhe, Auge-Hand-Koordination und dosierte Kraft entscheiden, ob der Stapel hält. Wählen die anderen das Tier aus oder holt ein Einsturz Figuren zurück, ist zudem Gelassenheit gefragt.

Feinmotorik & Handruhe●●●●●
Räumliches Denken●●●●●
Frustrationstoleranz●●●●●
Stimmen aus der Community: Das Spiel stand 2005 auf der Empfehlungsliste zum Kinderspiel des Jahres; der Verein Spiel des Jahres beschreibt Krokodil und Tiere als rund, bucklig, wellenförmig oder abgewinkelt. Eine Familienspiel-Rezension lobt die wertigen Holzfiguren und den Würfel, der auch Kindern Chancen gegen Erwachsene lässt.
Unser Tipp für Eltern: Vor der ersten Partie die Tiere gemeinsam ausprobieren: Welches steht von selbst, welches braucht Halt? Spielen Erwachsene mit, bietet sich als Ausgleich die schwächere Hand an.

Besonders geeignet für

  • Kindergartenkinder mit Freude am Bauen
  • Familienrunden mit Kindern unterschiedlichen Alters
  • Kinder, die Fingergeschick spielerisch üben möchten

Weniger geeignet für

  • Kinder, die Rückschläge noch schwer verkraften
  • Unterwegs – der Stapel braucht eine ebene Fläche

Unser Fazit

Tier auf Tier lohnt sich für Familien mit Kindern ab 4 Jahren, die gern bauen und ihr Fingergeschick üben. Hochwertige Holztiere und ein Würfel, bei dem auch Kinder gegen Erwachsene mithalten, tragen das Spiel; 2005 landete es auf der Empfehlungsliste zum Kinderspiel des Jahres. Grenzen: Das Stapeln ist anspruchsvoller, als es aussieht, und es verlangt einen ebenen Untergrund.

So gelingt der Einstieg

  • Vor dem Start die fünf Würfelsymbole durchgehen: ein Punkt, zwei Punkte, Krokodil, Hand und Fragezeichen.
  • Das Spiel an einem ebenen Tisch aufbauen; unterwegs ohne feste Unterlage macht es weniger Sinn.
  • Gleich zu Beginn vereinbaren, dass alle nur mit einer Hand stapeln, auch Erwachsene.

Im Detail

Varianten und Spielerzahl

Die aktuelle HABA-Ausgabe (Art. 2011189001) enthält laut HABA 29 Holztiere und einen Symbolwürfel. Das Krokodil kommt in die Tischmitte, jede Person erhält sieben verschiedene Tiere. Der Würfel zeigt die Symbole Ein Punkt, Zwei Punkte, Krokodil, Hand und Fragezeichen. Gestapelt wird mit einer Hand; stürzt der Stapel ein, nimmt die stapelnde Person bis zu zwei Tiere zurück. Laut Anleitung endet das Spiel, sobald jemand kein Tier mehr vor sich hat. Die französische Ausgabe „Pyramide d’animaux“ erschien laut Ludovox im Januar 2005 bei HABA, mit 29 Holztieren und einem Symbolwürfel.

Was Rezensionen sagen

Laut Spiel des Jahres stand Tier auf Tier 2005 auf der Empfehlungsliste zum Kinderspiel des Jahres; der Verein stuft die Anforderung als niedrig ein. Der Verein beschreibt Krokodilrücken und Tierfiguren als rund, bucklig, wellenförmig oder abgewinkelt. Der Blog The Board Game Family schreibt, Kinder liebten Tiere, die Holzfiguren seien hochwertig, und der Würfel gebe Kindern Chancen gegen Eltern; nach einer Partie beginne gleich die nächste. Eine Fachrezension ist zu Tier auf Tier nicht verzeichnet.

Im Vergleich

Mikado (ab 4, 1 bis 6 Personen, ca. 15 Minuten) teilt mit Tier auf Tier das Alter, die Dauer und den Förderbereich Feinmotorik; beide fordern eine ruhige Hand, Mikado hat dazu Impulskontrolle. Stuhl auf Stuhl (ab 6, 1 bis 3 Personen, ca. 5 Minuten) hat dieselben Förderbereiche, Feinmotorik sowie Logik und Planen, und fordert wie Tier auf Tier räumliches Denken. Tier auf Tier braucht eine ebene Fläche, Stuhl auf Stuhl einen Tisch mit festem Stand. Tier auf Tier passt zu Kindergartenkindern mit Freude am Bauen und zu Familienrunden mit Kindern unterschiedlichen Alters; weniger zu Kindern, die Rückschläge noch schwer verkraften.

Quellen

Häufige Fragen

Ab welchem Alter eignet sich Tier auf Tier?

Die Altersangabe lautet ab 4 Jahren. Bereit sind Kindergartenkinder, die vorsichtig bauen mögen und einhändig stapeln, auch wenn der Turm wackelt. Schwerer tun sich Kinder, bei denen ein Missgeschick rasch Frust auslöst.

Wie lange dauert eine Partie und wie viele können mitspielen?

Eine Partie dauert etwa 15 Minuten. Es spielen 2 bis 4 Personen gegeneinander, und wer zuerst keine Tiere mehr vor sich hat, gewinnt. Dank des Würfels können Kinder auch gegen Erwachsene bestehen.

Was kann Tier auf Tier fördern?

Das Spiel kann Feinmotorik sowie Logik & Planen fördern. Jedes Tier hat eine andere Form, deshalb muss man abschätzen, wo es fest steht, bevor man es loslässt; gestapelt wird nur mit einer Hand, was Handruhe verlangt.

Was passiert, wenn der Stapel einstürzt?

Stürzen Tiere herunter, nimmt die stapelnde Person bis zu zwei davon zurück, und das Spiel geht weiter. Gewonnen hat, wer zuerst keine Tiere mehr vor sich hat.

Förderprofil

Feinmotorik – ruhige Hand, Kraftdosierung und Geschick
Logik & Planen – vorausdenken, Probleme lösen und Strategien anpassen

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