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Quadrillion – Produktbild
ab 7 J. · ★ 4,0

Quadrillion

Magnetische Tafeln frei anordnen und dann alle Teile lückenlos einpassen – ein räumliches Solopuzzle mit nahezu endlosen Varianten.

So spielt es sich

Vier doppelseitige Magnetraster mit je 4 × 4 Mulden klicken aneinander; schwarze und weiße Punkte sperren Felder. Die zwölf Teile aus bunten Kugeln sollen jedes freie Feld füllen – auch über Rastergrenzen hinweg. Das Heft bietet 80 Aufgaben von leicht bis sehr schwer: Brettform und einige Teile sind vorgegeben, die Lösung steht hinten. Frei gespielt sind elf Brettformen erlaubt – laut Erfinder stets lösbar.

Was es fördern kann

Kern ist räumliches Denken: Das Kind vergleicht die Form der Lücke mit den übrigen Teilen und stellt sich vor, wie eines gedreht hineinpassen würde, bevor es probiert – mentales Rotieren ist zentral. Dazu kommt vorausschauendes Problemlösen: Jedes Teil muss Lücken lassen, in die der Rest noch passt. Führt ein Ansatz in die Sackgasse, heißt es neu beginnen – das fordert Geduld und Ausdauer.

Räumliches Denken●●●●●
Problemlösen●●●●●
Geduld & Ausdauer●●●●●
Stimmen aus der Community: 2014 wurde Quadrillion beim belgischen Wettbewerb „Toys & Games of the Year“ ausgezeichnet (Kategorie Denk- und Logikspiele), in den USA gab es NAPPA-Silber; 2017 folgte das deutsche Siegel „spiel gut“. Die NAPPA-Jury lobt robuste Teile und unbegrenzte Aufgaben. Erfinder Raf Peeters erklärt, frei gebaute Aufgaben ließen sich kaum nach Schwierigkeit ordnen – deshalb das Heft.
Unser Tipp für Eltern: Mit dem Heft beginnen: Einige Teile liegen schon. Klemmt es, legen Sie ein weiteres Teil laut Lösung hinten im Heft vor. Freie Bretter später – dafür liegen keine Lösungen bei.

Besonders geeignet für

  • Kinder ab 7, die gern allein tüfteln
  • Kinder, denen kleine Teile zu fummelig sind
  • Auch Eltern und Großeltern, die gern knobeln

Weniger geeignet für

  • Kinder, die nur in Gesellschaft gern spielen
  • Kinder, die bei Fehlversuchen schnell aufgeben

Unser Fazit

Quadrillion lohnt sich für Kinder ab sieben, die gern für sich tüfteln, und für Eltern oder Großeltern, die selbst gern knobeln. Die Stärke: große, robuste Teile und ein Heft mit 80 Aufgaben von leicht bis sehr schwer. Grenzen setzen die reine Solo-Form und Kinder, die nach Fehlversuchen rasch aufgeben.

So gelingt der Einstieg

  • Vorab zeigen, dass Teile über Rastergrenzen hinweg reichen dürfen, nur nicht auf die schwarzen und weißen Punkte.
  • Neulinge beginnen mit den leichtesten Aufgaben im Heft; es reicht von der Stufe „Starter“ bis „Wizard“.
  • Freie Bretter erst später ausprobieren: Elf Brettformen sind laut Erfinder immer lösbar, bei anderen gibt es keine Lösbarkeitsgarantie.

Im Detail

Varianten und Spielerzahl

Zum Spiel gehören vier doppelseitige Magnetraster und zwölf bunte Teile aus aneinandergereihten Kugeln, dazu ein Heft mit Aufgaben und Lösungen. Die Raster haben je 4 × 4 Mulden und klicken aneinander; schwarze und weiße Punkte sperren Felder, auf jeder Seite an anderer Stelle. Das Spiel ist für 1 Person ab 7 Jahren gedacht; die Ausgabe von 2016 bietet 80 statt 60 Aufgaben. Im klassischen Modus gibt das Heft Brettform und einige Teile vor und nennt zu jeder Aufgabe genau eine Lösung, im freien Modus gibt es keine Startvorgaben. Frei gespielt sind elf Brettformen erlaubt, die laut Erfinder alle lösbar sind; für andere Formen gibt es keine Lösbarkeitsgarantie.

Was Rezensionen sagen

Quadrillion wurde 2014 beim belgischen Wettbewerb Toys & Games of the Year in der Kategorie Think & Logical Games ausgezeichnet und erhielt 2014 NAPPA-Silber. Die NAPPA-Jury lobt robuste Teile sowie unbegrenzte Aufgaben und Lösungen und nennt es geeignet für Spielende aller Könnensstufen. Spiel gut zeichnete es 2017 in der Kategorie Denkspiele und Geduldspiele aus, in der Geduld und Ausdauer gefordert werden. Die Ludovox-Vorstellung von 2014 beschreibt die umkehrbaren Magnetraster und unterscheidet den klassischen Modus mit Heft vom freien Modus.

Im Vergleich

So hüpft der Hase (ab 7, 1 Person, Dauer flexibel) teilt mit Quadrillion das räumliche Denken, setzt aber auf vorausschauendes Planen von Sprungfolgen und kognitive Flexibilität statt auf das Einpassen von Teilen. Alles für die Katz! (ab 7, 1 Person, Dauer flexibel) teilt räumliches Denken sowie Geduld und Ausdauer und ist ein Planungsrätsel im Kompaktformat in einer Box mit Deckel. Quadrillion hat zudem große, robuste Teile und ein Heft mit 80 Aufgaben, was Kindern entgegenkommt, denen kleine Teile zu fummelig sind. Alle drei sind Solospiele für Kinder ab 7, die gern allein tüfteln, und weniger für Kinder, die lieber gemeinsam spielen; bei Quadrillion und Alles für die Katz! auch für solche, die bei Fehlversuchen oder Sackgassen schnell aufgeben.

Quellen

Häufige Fragen

Ab welchem Alter eignet sich Quadrillion?

Quadrillion ist ab 7 Jahren angegeben. Bereit ist ein Kind, das gern allein tüftelt und nach einem Fehlversuch neu ansetzt, statt sofort aufzugeben. Auch Erwachsene finden Aufgaben auf ihrem Niveau.

Wie lange dauert eine Partie und wie viele können mitspielen?

Die Dauer ist flexibel; die Aufgaben reichen von leicht bis sehr schwer. Quadrillion ist ein Solorätsel für 1 Person, das Heft bietet 80 Aufgaben.

Was kann Quadrillion fördern?

Quadrillion kann Logik und Planen fördern. Wer sich vorstellt, welches Teil gedreht in die Lücke passen könnte, übt räumliches Denken; zugleich muss jedes gelegte Teil Platz für die restlichen lassen.

Sind die Teile für Kinderhände geeignet?

Ja, die zwölf Teile sind groß und robust, und die Raster halten magnetisch zusammen. Das hilft Kindern, die mit kleinen Teilen schlecht zurechtkommen.

Was, wenn ein Kind bei Fehlversuchen schnell aufgibt?

Bei den Heftaufgaben liegen schon einige Teile, und die Lösung steht hinten. So lässt sich ein einzelnes Teil nachschlagen, ohne alles zu verraten.

Förderprofil

Logik & Planen – vorausdenken, Probleme lösen und Strategien anpassen

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