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The Game: Quick & Easy – Produktbild
ab 8 J. · ★ 3,9 · Tipp der Redaktion

The Game: Quick & Easy

Gemeinsam gegen den Stapel: alle Karten ablegen, aufsteigend oder absteigend – Absprache erlaubt, Zahlen verraten nicht.

So spielt es sich

Fünfzig Zahlenkarten (1 bis 10, fünf Farben) kommen auf zwei Stapel: einer steigt ab 1, einer fällt ab 10, beliebig große Sprünge erlaubt. Alle halten zwei Handkarten, legen pro Zug mindestens eine und ziehen nach. Rückwärtstrick: Eine Karte in der Farbe der obersten Stapelkarte darf gegen die Richtung gelegt werden. Konkrete Zahlen nennen ist tabu, „eine hohe Blaue“ erlaubt. Liegen alle Karten, gewinnt das Team; kann jemand nicht legen, verlieren alle.

Was es fördern kann

Wohin mit der 6, wenn der steigende Stapel bei 4 und der fallende bei 9 steht? Von 4 auf 6 fällt nur die 5 weg, von 9 auf 6 die 8 und die 7: Abstände werden zu Kosten. Ob man die zweite Karte gleich legt oder aufspart, fordert Planung und etwas Impulskontrolle. Weil Zahlen tabu sind, verlangen Hinweise wie „eine kleine Rote“ das Formulieren und Deuten aus Sicht der anderen.

Zahlenraum & Vergleich●●●●●
Teamabsprache●●●●●
Vorausschauendes Planen●●●●●
Stimmen aus der Community: Das Grundspiel The Game war 2015 für das Spiel des Jahres nominiert; diese vereinfachte Fassung erschien 2020. Rezensionen loben das Tempo und empfehlen sie oft Einsteigern und Familien mit jüngeren Kindern. Erfahrenen ist sie teils zu leicht, andere verlieren oft; kritisiert wird das Nachziehglück, das Partien ohne eigenes Zutun beenden kann.
Unser Tipp für Eltern: Nach einer Niederlage kurz klären: Pech beim Nachziehen oder riskanter Sprung? Zu leicht? Dann die Profivariante: nur eine Karte pro Zug, keine Angaben zur Höhe.

Besonders geeignet für

  • Schulkinder ab 8, die gern mit Zahlen hantieren
  • Kinder, die Wettkampfdruck schlecht aushalten
  • Kurze Runden, gern mehrere hintereinander

Weniger geeignet für

  • Erfahrene Runden, die schnell unterfordert sind
  • Kinder, die Pech beim Nachziehen schwer verkraften

Unser Fazit

The Game: Quick & Easy lohnt sich für Familien mit Schulkindern ab 8 Jahren, die lieber gemeinsam gegen das Spiel antreten als gegeneinander. Tempo und einfache Regeln machen es zu einer häufigen Empfehlung für Einsteiger. Die Grenzen: Das Nachziehglück entscheidet manche Partie, und erfahrene Runden sind schnell unterfordert.

So gelingt der Einstieg

  • Den Rückwärtstrick früh zeigen: Eine Karte in der Farbe der obersten Stapelkarte darf gegen die Richtung gelegt werden, was in dieser Fassung häufiger gelingt.
  • Vor der ersten Partie üben, Karten zu umschreiben, etwa als „mittlere rote Karte“, ohne eine Zahl zu nennen.
  • Nach einer Partie gleich die nächste anhängen: Die Partien sind kurz und enden oft durch Nachziehpech.

Im Detail

Varianten und Spielerzahl

Laut Wikipedia stammt The Game: Quick & Easy von Steffen Benndorf (NSV, Januar 2020); Luding und Roter Dorn nennen 2 bis 5 Personen ab 8 Jahren, ca. 10 Minuten. Laut Wikipedia gibt es Zahlenkarten von 1 bis 10 in fünf Farben und zwei Stapel; man hält zwei Handkarten und legt pro Zug mindestens eine. Über Farben oder die Größe der Zahlen darf man laut Brettspielblog.ch sprechen, nie über konkrete Werte. Das Brettspiele-Magazin und Brettspielblog.ch beschreiben eine Profivariante mit einer Karte, in der keine Höhen genannt werden, nur Farben.

Was Rezensionen sagen

Das Grundspiel The Game war laut Wikipedia 2015 eines von drei für das Spiel des Jahres nominierten Spielen. Das Brettspiele-Magazin findet The Game: Quick & Easy leichter und schneller; für Profis sei es zu leicht, mit Kindern und Familie bestens geeignet, ein Verlust komme eher durch Nachziehpech. InGame nennt den Rückwärtstrick häufiger anwendbar, das Spiel einsteigerfreundlich und für Kenner eine Spur zu leicht. Brettspielblog.ch nennt einen Glücksfaktor, der Partien frühzeitig enden lassen kann. Spielevater schreibt, nach über 50 Partien seien Erfolge eher selten und „Easy“ treffe nur auf die Regeln zu.

Im Vergleich

Zombie Kidz Evolution (ab 7, 2 bis 4 Personen, ca. 15 Minuten) teilt mit The Game: Quick & Easy die Förderbereiche Miteinander sowie Logik und Planen; The Game: Quick & Easy hat zusätzlich Zahlen und Rechnen. Bandido (ab 6, 1 bis 4 Personen, ca. 15 Minuten) teilt mit The Game: Quick & Easy ebenfalls Miteinander sowie Logik und Planen und lässt sich auch allein spielen. The Game: Quick & Easy passt zu Schulkindern ab 8, die gern mit Zahlen hantieren, zu Kindern, die Wettkampfdruck schlecht aushalten, und zu kurzen Runden; erfahrenen Runden, die schnell unterfordert sind, und Kindern, die Pech beim Nachziehen schwer verkraften, liegt es weniger.

Quellen

Häufige Fragen

Ab welchem Alter eignet sich The Game: Quick & Easy?

Die Altersangabe lautet ab 8 Jahren. Bereit sind Kinder, die Zahlen von 1 bis 10 mögen und es verkraften, wenn eine Partie ohne eigene Schuld am Kartenzug scheitert.

Wie lange dauert eine Partie und wie viele können mitspielen?

Eine Partie dauert etwa 10 Minuten. Es spielen 2 bis 5 Personen als Team: Alle gewinnen oder verlieren gemeinsam, wodurch der Wettkampfdruck entfällt. Weil die Partien kurz sind, folgen oft mehrere hintereinander.

Was kann The Game: Quick & Easy fördern?

Das Spiel kann Miteinander, Logik & Planen sowie Zahlen & Rechnen fördern. Liegt zum Beispiel eine 4 auf dem steigenden und eine 9 auf dem fallenden Stapel, überspringt die 6 beim steigenden nur eine Zahl, beim fallenden zwei.

Darf man über die Karten reden?

Ja, aber nur ungefähr: Hinweise auf Farbe und Größe wie „eine hohe Blaue“ sind erlaubt, konkrete Zahlen sind tabu. Dabei lässt sich üben, Karten so zu umschreiben, dass die anderen sie richtig deuten.

Förderprofil

Miteinander – Regeln einhalten, abwechseln, sich in andere hineinversetzen; bei kooperativen Spielen gemeinsam gewinnen
Logik & Planen – vorausdenken, Probleme lösen und Strategien anpassen
Zahlen & Rechnen – Mengen erfassen, zählen und im Kopf rechnen

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