So spielt es sich
Eine Bauplankarte zeigt, wo die vier lila Zahnräder der stillstehenden Geisterbahn hingehören: Drei tragen Gespenster, das vierte ist das Drehzahnrad. Wer am Zug ist, würfelt und steckt ein Zahnrad der gewürfelten Farbe auf einen gleichfarbigen Stift, bis Drehpfeil oder Fledermaus fällt. Beim Drehpfeil wird das Drehzahnrad gedreht: Jedes Gespenst in Bewegung bringt das eigene Auto ein Feld weiter. Wer zuerst die Schachtel umrundet, gewinnt.
Was es fördern kann
Ein Gespenst dreht sich nur, wenn eine lückenlose Zahnradkette zum Drehzahnrad führt – Ursache und Wirkung werden greifbar. Kinder überlegen, auf welchem Stift das Rad die Kette am besten verlängert: räumliches Denken und Problemlösen. Wer alle drei Gespenster angeschlossen glaubt, darf sofort drehen und rückt vier Felder vor; klappt es nicht, bleibt das Auto stehen. Das verlangt, die Kette im Kopf durchzuspielen und den Drang zum vorschnellen Drehen zu bremsen.
Besonders geeignet für
- Kinder ab 5, die gern tüfteln
- Technikfans mit Freude an Mechanik
- Geschwister von 5 bis 10 (Profi-Variante ab 8)
Weniger geeignet für
- Kinder, die bei Würfelpech schnell aufgeben
- Erwachsene, die selbst gefordert sein wollen
Unser Fazit
Logi-Geister lohnt sich für Kinder zwischen 5 und 10 Jahren, die gern tüfteln: Wie Zahnräder ineinandergreifen und Gespenster in Bewegung bringen, lässt sich ausprobieren und begreifen. Grenzen setzen der Würfel, der bei Pech entmutigen kann, und der geringe Anspruch für Erwachsene. Die Vorgängerausgabe „Chaos in der Geisterbahn“ gewann 2003 den Deutschen Lernspielpreis.
So gelingt der Einstieg
- Die Regel „Fertig gebaut?“ früh erklären: Wer glaubt, alle drei Gespenster würden sich drehen, darf sofort drehen. Gelingt es, rückt das Auto vier Felder vor, sonst bleibt es stehen.
- Als Steigerung sieht die Anleitung für Kinder ab 8 Jahren eine Profi-Variante vor: Jedes Kind baut nach einer eigenen, geheimen Bauplankarte.
Im Detail
Varianten und Spielerzahl
Laut Anleitung ist Logi-Geister ein Zahnrad-Steckspiel für 2 bis 4 Kinder von 5 bis 10 Jahren; Autor ist Gunter Baars. Zum Material gehören laut Anleitung 32 Steckstifte, 12 bunte und 4 lila Zahnräder, 3 Gespenster, 4 Autos, 16 Bauplankarten und ein Symbolwürfel. Im Grundspiel legt laut Anleitung eine Bauplankarte die Lage der vier lila Zahnräder fest; dann wird die Farbe gewürfelt, ein Zahnrad auf einen gleichfarbigen Stift gesteckt und weitergewürfelt, bis Drehpfeil oder Fledermaus fällt. Wer glaubt, alle drei Gespenster drehen sich, darf bei „Fertig gebaut?“ sofort drehen: Drehen sich alle drei, rückt das Auto vier Felder vor, sonst bleibt es stehen. Bei der Profi-Variante ab 8 baut jedes Kind nach einer eigenen geheimen Bauplankarte; der Verlag nennt sie „etwas schwieriger“.
Was Rezensionen sagen
Eine unabhängige Rezension ist zu Logi-Geister nicht verzeichnet. Ravensburger führt das Spiel in der Reihe „Spielend Neues Lernen“ und nennt als Lernziele vorausschauendes Denken, logisches Denken, Feinmotorik und technisches Verständnis. Laut Verlag greifen die Zahnräder ineinander und drehen sich in verschiedene Richtungen. Die Anleitung rät Eltern, die Zahnräder frei stecken zu lassen und gemeinsam zu beobachten, wie und ob sich die Räder drehen, wenn einzelne entfernt und wieder hinzugefügt werden.
Im Vergleich
Rush Hour Junior (ab 5 Jahren, 1 Person, Dauer flexibel) hat wie Logi-Geister den Förderbereich Logik und Planen und fordert auch vorausschauendes Planen und räumliches Denken; gespielt wird allein. Kindern, die nur gemeinsam spielen mögen, liegt Rush Hour Junior weniger. Camelot Jr. (ab 4 Jahren, 1 Person, Dauer flexibel) hat denselben Förderbereich und fordert ebenfalls vorausschauendes Planen und räumliches Denken. Anders als beide ist Logi-Geister für 2 bis 4 Personen gedacht. Es passt zu Kindern ab 5, die gern tüfteln, und zu Geschwistern von 5 bis 10 Jahren; Kindern, die bei Würfelpech schnell aufgeben, liegt es weniger.
Quellen
Häufige Fragen
Ab welchem Alter eignet sich Logi-Geister?
Logi-Geister ist ab 5 Jahren angegeben, der Verlag nennt 5 bis 10. Passend sind Kinder, die gern Zahnräder ausprobieren; wer sich von Würfelpech rasch entmutigen lässt, ist weniger gut bedient.
Wie lange dauert eine Partie und wie viele können mitspielen?
Eine Partie dauert etwa 20 bis 30 Minuten. Es spielen 2 bis 4 Personen gegeneinander, gewonnen hat, wer sein Auto als Erstes einmal um die Schachtel bringt.
Was kann Logi-Geister fördern?
Das Spiel kann Logik und Planen fördern. Ein Gespenst setzt sich erst in Bewegung, wenn die Zahnräder ohne Lücke bis zum Drehzahnrad aneinanderschließen; die Kinder prüfen, welcher Stift die Kette am besten weiterführt.
Entscheidet bei Logi-Geister nur das Würfelglück?
Der Würfel bestimmt die Farbe des nächsten Zahnrads, ob sich die Gespenster drehen, hängt aber von der gebauten Kette ab. Wer bei Misserfolg im Wurf rasch den Mut verliert, ist hier weniger gut aufgehoben.



