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BrainBox – Meine ersten Bilder – Produktbild
ab 4 J. · ★ 4,0 · Tipp der Redaktion

BrainBox – Meine ersten Bilder

Zehn Sekunden einprägen, dann Fragen beantworten: Gedächtnisspiel im Westentaschenformat.

So spielt es sich

Die kleine Box enthält 55 Karten mit Alltagsszenen – vom Bauernhof bis zur Gutenachtgeschichte –, eine Zehn-Sekunden-Sanduhr und einen Würfel. Wer dran ist, prägt sich ein Bild ein, solange der Sand rinnt, und reicht die Karte weiter. Der Würfel bestimmt, welche Frage der Rückseite vorgelesen wird, etwa „Sind beide Vögel blau?“. Wer richtig antwortet, behält die Karte, sonst kommt sie zurück in die Box. Nach einer vereinbarten Zeit gewinnt, wer die meisten Karten hat.

Was es fördern kann

Gefordert ist hauptsächlich das visuelle Kurzzeitgedächtnis: Zehn Sekunden reichen nicht für alles, die Aufmerksamkeit muss auswählen – und welche Frage kommt, weiß niemand. Jüngere Kinder merken sich anfangs vor allem das Hauptmotiv; mit der Zeit suchen sie das ganze Bild ab: Wie viele, welche Farbe, was ist am größten? Benennen hilft oft beim Behalten. Beim Antworten wird das innere Bild abgerufen; dazu kommen genaues Zuhören und Begriffe wie „beide“.

Visuelles Einprägen●●●●●
Selektive Aufmerksamkeit●●●●●
Zuhören & Sprachverständnis●●●●●
Stimmen aus der Community: 2011 war das Spiel für den norwegischen Kinderspielpreis „Årets Barnespill“ nominiert – gelobt als sehr einfach und schnell; jede Antwort lasse sich am Bild prüfen. Eine Mutter schätzt in ihrem Blog die schön gezeichneten Bilder, nahm aber die Sanduhr weg, weil sie ihre Kinder nervös machte.
Unser Tipp für Eltern: Anfangs ohne Sanduhr spielen und das Kind laut benennen lassen, was es sieht. Später mit Sanduhr spielen und fragen: „Wie hast du dir das gemerkt?“

Besonders geeignet für

  • Kinder ab 4, die gern genau hinschauen
  • Kurze Runden mit einem Erwachsenen
  • Unterwegs – klein und handlich

Weniger geeignet für

  • Kinder, die Abfragen als Prüfung erleben
  • Kinder unter sich – jemand muss die Fragen vorlesen

Unser Fazit

BrainBox – Meine ersten Bilder lohnt sich für Kinder ab 4 mit Freude am genauen Hinsehen und für Spielminuten zu zweit mit einem Erwachsenen. Der norwegische Kinderspielpreis nominierte es 2011; es gilt als besonders einfach und flott. Grenzen: Wer Abfragen als Prüfung erlebt oder von der Sanduhr nervös wird, hat wenig davon, und unter Kindern allein muss jemand die Fragen vorlesen.

So gelingt der Einstieg

  • Den Ablauf an einer Karte zeigen: Bild zehn Sekunden ansehen, weitergeben, würfeln und die passende Frage der Rückseite vorlesen lassen.
  • Erklären, dass eine richtige Antwort die Karte einbringt, eine falsche sie wieder in die Box schickt und sich jede Antwort am Bild prüfen lässt.
  • Die Spielzeit vorab vereinbaren, etwa 5 oder 10 Minuten; danach gewinnt, wer dann die meisten Karten gesammelt hat.

Im Detail

Varianten und Spielerzahl

Nach oben ist die Runde offen: Die Carletto-Reihe nennt „1 und mehr Spieler“, BoardGameGeek für „My First BrainBox“, die Originalausgabe von 2008, 1 bis 8 Personen. Die Bildseite der 55 Karten ist textfrei, die Frage auf der Rückseite liest eine andere Person vor. Innerhalb der BrainBox-Reihe ist dies laut Carletto die Box für die Kleinsten ab vier Jahren, mit Fragen zum Alltag. Gefragt wird etwa „Welches ist das größte Tier?“, und neben Bauernhof und Gutenachtgeschichte zeigen die Karten auch Sportarten und Haustiere.

Was Rezensionen sagen

In Norwegen war 2011 die Ausgabe „Brainbox: Mitt første“ von Tactic für den Kinderspielpreis „Årets barnespill“ nominiert. Brettspillguiden beschreibt sie als sehr einfach und schnell und als passend für jüngere Kinder. Der Elternblog ET Speaks From Home bespricht die Ausgabe „My First Pictures“ und lobt die einfachen Fragen sowie die schlichten, schönen Illustrationen. Die Mutter las die Fragen selbst vor.

Im Vergleich

Schau mal! Was ist anders? (ab 4, 2 bis 6 Personen, ca. 10 Minuten) verlangt wie BrainBox – Meine ersten Bilder visuelles Einprägen, dazu Impulskontrolle. In gemischten Runden haben Erwachsene kaum Vorsprung, zu zweit fehlt allerdings der Wettlauf. Nanu? (ab 4, 2 bis 4 Personen, ca. 10 Minuten) fordert ebenfalls Gedächtnis und visuelles Einprägen und passt zu Kindergartenkindern, die gern Bilder benennen. Es eignet sich für kurze Runden unterwegs, weniger für Runden mit mehr als vier Personen. Für kurze Runden eines Kindes mit einem Erwachsenen bleibt BrainBox – Meine ersten Bilder die naheliegende Wahl.

Quellen

Häufige Fragen

Ab welchem Alter eignet sich BrainBox – Meine ersten Bilder?

BrainBox – Meine ersten Bilder ist ab 4 Jahren angegeben. Ein Kind ist bereit, wenn es Alltagsszenen gern genau betrachtet und Fragen wie „Sind beide Vögel blau?“ versteht. Wer Abfragen als Prüfung erlebt, braucht anfangs mehr Gelassenheit.

Wie lange dauert eine Partie und wie viele können mitspielen?

Eine Partie dauert etwa 10 Minuten, gespielt wird über eine vereinbarte Zeit. Es spielen 1 oder mehr Personen; weil jemand die Fragen vorlesen muss, geht es am besten mit einem Erwachsenen.

Was kann BrainBox – Meine ersten Bilder fördern?

Das Förderprofil nennt Gedächtnis sowie Wahrnehmung und Tempo. In zehn Sekunden prägen sich jüngere Kinder zunächst das Hauptmotiv ein; später nehmen sie das gesamte Bild in den Blick, etwa nach Anzahl und Farbe.

Macht die Sanduhr Kinder nervös?

Das kommt vor: Eine Mutter berichtet in ihrem Blog, dass die Sanduhr ihre Kinder nervös machte, und nahm sie weg. Die hübschen Zeichnungen gefielen ihr dennoch.

Förderprofil

Gedächtnis – merken, aktualisieren und gezielt erinnern
Wahrnehmung & Tempo – schnell erfassen und auch unter Zeitdruck genau bleiben

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